Alle hier die sich nicht fragen, „wat wer ist der überhaupt“, sondern vielleicht sogar wissen das ich gerne Gedichte schreibe, können sich überein neues Werk freuen. Ich schreibe seit einigen Jahren Gedichte, angefangen mit Puberträtspoesie, und dann etwas ernsthafter. Ich liebe Rheime und halboffene Stiele. Also hier ist es:
Liebst du mich
Warum liegt in dir so ferne,
deine Wärme, dein Ge-dich-t,
war dein „seisdrum“ für dich einst so bitterlich,
weinst du „Überdich“ heute nicht.
Wortverwerfen, „Dich“entschuldgen,
sei dir mehr als vorenthalt!
Ach, dein „Trotzdem“ nenn nicht „Dulden“,
es ist „seisdrum“, bitterkalt.
Liebe „dich“, doch mehr als „trotzdem“,
les die Augen im Gesichte deines „mich“,
und hör die Wahrheit, sie zu herzen,
sie sind Kerzen, sind für sich,
das Gegenüberaugenlicht.
Mein Gedicht an dich.
Sollst die Umkehr endlich leiden,
denn danach heißt es nur noch „Seit dem“,
sie hilft hoffen, hilft das „Armeschließen“ öffnen.
So kommt Leben, dass dein „eben“ endlich hellt,
und hilft dir Gleiten nach dem „Seit dem“,
über Beben deiner Welt.
Dann wird Gott sich in dich geben,
mehr als „trotzdem“, endlich Leben,
und dein „seisdrum“ nach dem „seit dem“ gerne von dir nehmen.
Zu den Sternen, richtet sich,
das Ge-sich-t,
und die Augen hin zum „Dich“.
Nun liebst du mich.
Und Überwindertäler ebnen sich für dich.
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